37-Jähriger hortete NS-Devotionalen und Waffen

Der Mann aus dem Bezirk Gänserndorf soll auf der Arbeit "Heil Hitler" geschrien haben und einschlägige Lieder abgespielt haben. Er wurde angezeigt.

Die Polizei entlarvte im Bezirk Gänserndorf einen mutmaßlichen NS-Fanatiker. Durch einen anonymen Hinweis wurden die Ermittler vom Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung auf den 37-Jährigen aufmerksam. Er soll mehrmals nationalsozialistisches Gedankengut verbreitet zu haben. Zum Beispiel soll er vor Arbeitskollegen öfters "Heil Hitler" geschrien haben. Weiters soll er mit seinem Handy nationalsozialistisches Liedgut abspielt haben und rassistische Äußerungen getätigt haben.

Intakte Handgranate gefunden

Bei einer von der Staatsanwaltschaft Korneuburg angeordneten Hausdurchsuchung konnten mehrere nationalsozialistische Devotionalien wie Dolche mit Hakenkreuz, Helme, NS-Literatur, Münzen und Aufnäher aufgefunden und sichergestellt werden. Weiters wurden zwei Langwaffen (wobei nur eine Waffe registriert war), Munition und eine intakte Handgranate mit Splitterwirkung vorgefunden. Weitere Kriegsmunition wurde ebenfalls sichergestellt. 

Mann zeigt sich zum Teil geständig

Der Mann zeigte sich zum Besitz von NS - Devotionalien und dem Versenden von Videos mit NS-Bezug geständig. Doch die rassistischen Äußerungen habe er laut seinen Angaben nicht getätigt. Die intakte Granate habe er gefunden. Der Beschuldigte wird nach dem Verbots- und Waffengesetz der Staatsanwaltschaft Korneuburg angezeigt.

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Zweiter WeltkriegPolizeieinsatzGänserndorf