37 Millionen Euro! Schuldenberg von Boris Becker wächst

Der Ex-Geschäftspartner fordert Geld zurück.
Der Ex-Geschäftspartner fordert Geld zurück.Imago Images
Boris Beckers finanzielle Situation wird immer angespannter. Nun wurden in seinem Insolvenzverfahren Forderungen über 37,7 Millionen Euro zugelassen. 

Schon 2017 war der Deutsche in Großbritannien für zahlungsunfähig erklärt worden. Ein Gericht eröffnete  ein Insolvenzverfahren gegen den einstigen Tennis-Champion. Dabei fließen nun auch Verbindlichkeiten, die Beckers einstiger Geschäftspartner Hans-Dieter Cleven geltend machte, mit ein. Es geht um 37,7 Millionen Euro. 

Für Beckers Anwalt Christian-Oliver Moser sind dies allerdings unberechtigte Forderungen, wie er der "Bild" erzählte. "Mein Mandant hat die von Herrn Cleven behaupteten Darlehensbeträge zu keinem Zeitpunkt erhalten." 

"Immer wieder die Unwahrheit"

Das Londoner Gericht hatte dies jedoch anders gesehen. Becker habe bereits die Insolvenzdividende an Cleven überwiesen. Außerdem hatte der einstige Wimbledon-Champion eine Widerspruchsfrist verpasst. 

Cleven hat nun offenbar genug. "Trotz besseren Wissens hat Boris Becker immer wieder die Unwahrheit gesagt, wenn er behauptet hat, er hätte keine persönlichen Schulden bei mir, sondern bei unserer gemeinsamen Firma. Alle Versuche von mir, eine einvernehmliche Lösung zu finden, sind an seiner Unzuverlässigkeit gescheitert." Nun müssen Gerichte entscheiden. 

"Sommerloch"

Becker zeigte sich in einer Reaktion auf Twitter angriffig, bezeichnete Clevens Forderungen als "Fake News." "Wir haben wieder ein mediales Sommerloch. Bin ich wieder an der Reihe mit ,alten´ Schlagzeilen. Kann nicht irgendjemand bekanntes heiraten oder sich scheiden lassen?", schrieb der 52-jährige Deutsche. 

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