370.000 Euro Strafe: Heuriger verkaufte auch Privatware

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Na Mahlzeit! Ein Heurigen-Ehepaar hatte über Jahre Abgaben hinterzogen - private Artikel verkauft, diese aber nicht verbucht. "Um zu überleben", so die Chefin. Jetzt ist alles aus - 370.000 Euro Geldstrafe.
Na Mahlzeit! Ein Heurigen-Ehepaar hatte über Jahre Abgaben hinterzogen – private Artikel verkauft, diese aber nicht verbucht. "Um zu überleben", so die Chefin. Jetzt ist alles aus – 370.000 Euro Geldstrafe.

Nach dem bitteren Aus für zwei traditionelle Familien-Heurigenbetriebe im Bezirk Bruck mit Jahresende wurde jetzt einem Ehepaar (56, 60) die Rechnung für den Abgabeschwindel vor Gericht präsentiert. Mit einem banalen Trick hatten die zwei Lokale wieder schwarze Zahlen geschrieben: Beim Metro wurde stets ein Einkaufswagen auf Rechnung gekauft und ein zweiter Korb voller Schmankerl bar bezahlt.

Auch die Cash-Ware wurde im Betrieb verarbeitet, aber nie verbucht. Pech: Bei einer Prüfung des Metros durch die Finanz flogen die Heurigen auf. Schadenssumme: 500.000 Euro. "Anders hätte sich das alles nicht rentiert", sagte die Wirtin zum Richter. Strafe: 200.000 für die 56-Jährige, 170.000 Euro für den Gatten – oder Häfen.
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