39-Jähriger rastete auf Meldeamt aus

Wegen eines Wutanfalls eines 39-jährigen Österreichers hat im Meldeamt der Stadt Salzburg am Dienstag die Polizei eingreifen müssen. Der Mann wollte für seine Familie eine Meldebestätigung einholen. Da er diese für eine Tochter nicht sogleich bekam, weil ihr Ausweis fehlte, habe der Mann zu schreien begonnen und sich nicht mehr beruhigen lassen, hieß es aus dem Magistrat.
eines 39-jährigen Österreichers hat im Meldeamt der Stadt Salzburg am Dienstag die Polizei eingreifen müssen. Der Mann wollte für seine Familie eine Meldebestätigung einholen. Da er diese für eine Tochter nicht sogleich bekam, weil ihr Ausweis fehlte, habe der Mann zu schreien begonnen und sich nicht mehr beruhigen lassen, hieß es aus dem Magistrat.

Auf den Vorschlag eines Mitarbeiters, den erforderlichen Identitätsnachweis der Tochter nachträglich vorzulegen, sei der türkisch-stämmige Mann nicht eingegangen, erklärte ein Sprecher des Informationszentrums der Stadt Salzburg. Der 39-Jährige habe eine halbe Stunde getobt. Schließlich wurde die Polizei zu Hilfe gerufen.

Vier Polizisten beendeten den Streit. Zwei Uniformierte geleiteten den aufgebrachten Vater aus dem Kieselgebäude. Der Mann wird wegen Ordnungsstörung nach dem Sicherheitspolizeigesetz angezeigt. "Es handelt sich um eine Verwaltungsübertretung", erläuterte Polizei-Sprecher Ortwin Lamprecht.

Auseinandersetzungen im Wohnung- und Sozialamt häufiger

Im Magistrat zeigte man sich verwundert darüber, dass eine "völlig banale und unkritische" Amtshandlung wie die Ausstellung von Meldebestätigungen zu einem Konflikt führen könne. Der 39-Jährige habe eine solche Bestätigung für sich, seine Frau und seine beiden Kinder zur Vorlage bei einer Wohnbau-Genossenschaft benötigt. Auseinandersetzungen im Wohnungsamt und Sozialamt würden dagegen des Öfteren vorkommen. Deshalb werde dort ein "Security-Paket" umgesetzt, das neben einer Schulung der Mitarbeiter durch den kriminalpolizeilichen Beratungsdienst auch die Installierung eines Alarmknopfes beinhalte.

Syrer wollte sich anzünden

Erst im vergangenen September hatte ein Als der 46-Jährige erfuhr, dass er auf der Warteliste der Wohnungssuchenden weit hinten gereiht war, übergoss er sich mit Terpentin und drohte, sich anzuzünden. Passiert ist nichts, der Mann wurde allerdings am 11. März wegen versuchter schwerer Nötigung und Sachbeschädigung zu zwölf Monaten teilbedingter Haft, zwei Monate davon unbedingt, rechtskräftig verurteilt.
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