Geniale Bastel-Idee

3D-Drucker war kaputt – dann wurde er besser

Ein Maker hat seinen defekten 3D-Drucker so umgebaut, dass er jetzt sogar flüssiges Silikon drucken kann. Das Geheimnis: ein Gel-Bad.
Technik Heute
11.10.2026, 16:53
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Ein YouTuber mit dem Kanal "Rileys Lab" wollte seinen Prusa MK3S+ nicht einfach wegwerfen, obwohl der nach 3000 Betriebsstunden den Geist aufgegeben hatte. Stattdessen baute er ihn komplett um.

Die Idee: Statt geschmolzenen Kunststoff soll der Drucker flüssiges Silikon verarbeiten. Das Problem dabei ist, dass Silikon einfach zerlaufen würde. Die Lösung ist ein Gel-Bad, das das Material in Form hält, bis es aushärtet.

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Wie 3Druck.com berichtet, ersetzte der Maker das alte Extruder-System durch eine selbst entwickelte Spritzenpumpe namens Allstruder. Die meisten Teile dafür kommen selbst aus dem 3D-Drucker. Ein neues Mainboard steuert alles über den Browser.

Frischkäse als Testmaterial

Bevor es ans echte Material ging, testete Riley mit Frischkäse. Der erste Versuch scheiterte an Luftblasen, der zweite klappte mit einer dickeren Nadel. Bei Epoxid im Haargel-Bad gab er nach eineinhalb Wochen auf.

Den Durchbruch brachte das Silikon Sylgard 184. Damit gelang ein verschlungener Ring, an dem Riley 2019 noch gescheitert war. Das Ergebnis hat kleine Fehler, die Form stimmt aber.

Alte Technik, neues Leben

Der einst defekte Drucker druckt jetzt wieder - nur eben Flüssigkeiten statt Plastik. Diese Technik wird für weiche Roboter, künstliches Gewebe und winzige Flüssigkeitskanäle genutzt.

tec,11.10.2026, 16:53
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