4.900 Alpine-Mitarbeiter verlieren ihren Job

Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) hat den Mitarbeitern des insolventen Baukonzerns Alpine nach einer Krisensitzung erneut die volle Unterstützung zugesichert. Mit heutigem Stand seien 4.905 der rund 7.500 Mitarbeiter des Salzburger Baukonzerns Alpine in Österreich von der Insolvenz betroffen.

Rudolf Hundstorfer (SPÖ) hat den Mitarbeitern des nach einer Krisensitzung erneut die volle Unterstützung zugesichert. Mit heutigem Stand seien 4.905 der rund 7.500 Mitarbeiter des Salzburger Baukonzerns Alpine in Österreich von der Insolvenz betroffen.

"Was wir an Reparaturmaßnahmen einleiten konnten, ist eingeleitet", betonte Hundstorfer auf einer eilig einberufenen Pressekonferenz in seinem Ministerium. Er geht davon aus, dass die betroffene Anzahl der Mitarbeiter knapp unter 5.000 bleibe, auch wenn bei einer Alpine-Tochter noch weitere Jobs wackeln würden. Im In- und Ausland beschäftigt die Alpine rund 15.000 Arbeitnehmer.

 Die Ansprüche für die Alpine-Angestellten seien bis Ende Mai beglichen worden, jene für die Arbeiter bis Mitte Juni. Nun gelte es die Höhe der offenen Forderungen zu eruieren, so Hundstorfer, der versprach, alle arbeitsmarktpolitischen Instrumente einzusetzen. Die Mitarbeiter seien nach der Insolvenzeröffnung nun 30 Tage lang vor Kündigungen geschützt.

Zu den Insolvenzursachen meinte Hundstorfer, dass die Alpine vor Jahren sehr breit in den europäischen Raum gegangen sei, gewisse Erwartungen hätten sich nicht erfüllt. "Alpine Österreich ist in Wahrheit nicht das Thema." Die Baustellen seien da und würden laufen - auch wenn sie Finanzierungsprobleme hätten, die aber lösbar seien, betonte der Minister.

Jede Insolvenz habe einen bestimmten Grund, antwortete er auf eine Journalistenfragen nach zuletzt gehäuften größeren Insolvenzfällen wie etwa dem steirischen Personaldienstleister MPS und der Wiener Elektrohandelskette Niedermeyer.

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