1.350 Euro Strafe für E-Scooter-Raser in Wien

Wegen mehrerer Delikte wurde am Montag ein E-Scooter-Fahrer angehalten. Weil er zum Wiederholungstäter wurde, musste er 1.350 Euro bezahlen.
Ein besonders lernresistenter E-Scooter-Fahrer ging der Wiener Polizei am Montag ins Netz. Der 40-Jährige beging mehrere Delikte gleichzeitig.



Angefangen hat alles damit, dass die Polizei auf den Mann aufmerksam wurde, als er in einer 50 km/h-Zone mit 73 Stundenkilometern gemessen wurde. Weil E-Scooter grundsätzlich nur mit maximal 25 Stundenkilometern unterwegs sein dürfen, ist das Vergehen umso schwerer anzusehen.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Zusätzlich fiel der Polizei auf, dass der Mann unerlaubter Weise eine Mitfahrerin transportierte. Bei der anschließenden Verfolgung durch die Polizei missachtete der Verdächtige eine rote Ampel. Er wurde folglich über vier Anzeigen – wegen einer Geschwindigkeitsübertretung, einem Rotlichtvergehen, der widerrechtlichen Beförderung einer weiteren Person sowie der fehlenden Zulassung des Fahrzeugs – informiert.



Der Mann gab an, die rote Ampel nicht gesehen zu haben. Die Geschwindigkeitsübertretung bezweifelte er genauso wie den Umstand, nur alleine auf einem E-Scooter fahren zu dürfen.

Weil es überdies auch Unstimmigkeiten bezüglich des Wohnorts des 40-Jährigen gab, wurde eine vorläufige Sicherheitsleistung von 850 Euro eingehoben. Die Weiterfahrt wurde dem Mann untersagt, was dieser zur Kenntnis nahm.

Dennoch wurde der Mann rund eine halbe Stunde später erneut von der Polizei aufgehalten. Auch dieses Mal beförderte er seine 31-jährige Frau widerrechtlich. Neben der neuerlichen Sicherheitsleistung, dieses Mal wurden 500 Euro eingehoben, wurde dem mutmaßlichen Täter auch der E-Scooter abgenommen, um weitere Übertretungen zu verhindern.



(mr)

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