4 Gründe, warum Thor so gut wie nie zuvor ist

Der nordische Gott fand nie so recht seinen Platz im Marvel-Universum. Doch mit dem fulminanten dritten Teil "Thor: Ragnarok" ändert sich das nun.

Thor ist mit seinem dritten Stand-Alone-Film zurück, und der hat es in sich. Kritiker sprechen schon vom witzigsten Marvel-Film aller Zeiten – noch vor "Guardians of the Galaxy". Der Streifen kommt zum richtigen Zeitpunkt und wendet eine drohende Superhelden-Müdigkeit seitens der Kinogänger erfolgreich ab. Das hat mehrere Gründe:

Der Humor ist Weltklasse

Bisher fiel Thor durch viel Pathos und ein wenig Humor auf. Anstatt auf düsteres Shakespeare-Drama zu machen, ist der dritte Teil nun ein Feuerwerk an Gags. Thor nimmt dabei sich und das Superhelden-Genre von der ersten bis zur letzten Sekunde gnadenlos auf die Schaufel. Regisseur Taika Waititi legt vielleicht den bisher unterhaltsamsten Marvel-Film vor.

Chris Hemsworth fühlt sich wohl

Die neue Ton bei "Thor: Ragnarok" passt perfekt zu Chris Hemsworth (34), der zuletzt als strohdummer Sekretär in "Ghostbusters" sein komödiantisches Talent ausspielen konnte. Als Thor, der sich über sich selbst lustig macht und ohne seinen Hammer erstmal hilflos ist, fühlt er sich sichtlich wohl. Auch der neue Kurzhaarschnitt des lockeren Australiers passt super ins Konzept.

Die Action dreht ordentlich auf

Klar, jede Comicbuch-Adaption endet in einer riesigen CGI-Schlacht. Das liegt in der Natur des Genres. Aber auch hier enttäuscht Marvel nicht und zeigt Effekte auf allerhöchstem Niveau. Damit legt das Studio, das zu Disney gehört, für Konkurrent DC ("Superman", "Batman", "Wonder Woman") die Messlatte extrem hoch. "Justice League", das "Avengers"-Pendant, startet bereits zwei Wochen nach "Ragnarok".

Die Bösen sind diabolisch gut

Tom Hiddleston (36) alias Loki ist wie immer ein sicherer Wert. Neu an seiner Seite sind Thors böse Stiefschwester Hela (Cate Blanchett, 46) und der sadistische Grandmaster (Jeff Goldblum, 65), der Thor und Hulk in einer epischen Gladiator-Show gegeneinander antreten lässt – einer der Höhepunkte des Streifens. Blanchett und Goldblum haben sichtlich Spaß an ihren überdrehten Bösewichten, und vor allem Blanchett gibt eine überzeugende Figur ab.

"Thor: Ragnarok", läuft seit 31.10. im Kino

(red/20 Minuten)

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