4. Operation in 2 Jahren für König Juan Carlos

Bild: EFE

Bei einem Besuch in Botsuana stürzte der spanische König Juan Carlos. Seine Hüfte zerbrach dabei in drei Teile. Am Samstagmorgen wurde Spaniens Staatsoberhaupt im San-Jose-Hospital in Madrid operiert, wie das Königshaus mitteilte.

Der 74-jährige König legte sich bereits zum vierten Mal in zwei Jahren unter das Messer. Nach Angaben der Ärzte war der Eingriff erfolgreich, ihm sei eine Prothese in die Hüfte eingesetzt worden. Die Fraktur hänge auch mit einer Arthrose im Hüftgelenk zusammen. Der Monarch müsse drei bis vier Tage im Krankenhaus bleiben, teilten die Ärzte bei einer Pressekonferenz mit.

Juan Carlos, seit 1975 spanisches Staatsoberhaupt, war am Freitag mit einem Privatflugzeug aus Botswana in Afrika nach Madrid zurückgekehrt und sofort in die Klinik San José gebracht worden. In dem südafrikanischen Land hatte der König an einer Elefantenjagd teilgenommen. Danach war er nach Angaben der Ärzte im Safari Camp über eine Stufe gestolpert. Der spanische König ist ein leidenschaftlicher Jäger.

Die Zeitung El Pais thematisiert auch die Kosten des königlichen Hobbys: So müssten für die Jagd eines Dickhäuters bis zu 20.000 Euro bezahlt werden. Spanien fährt derzeit einen rigiden Sparkurs, um die Staatsverschuldung einzudämmen.

Sorge um König

Juan Carlos verfolgt eine Pechsträhne: Im Mai 2010 entfernten Ärzte aus der Lunge einen gutartigen Tumor. Im Juni 2011 wurde dem König am rechten Bein ein künstliches Kniegelenk eingesetzt, im September wurde er an der Achillessehne operiert. Im November war er daheim im Zarzuela-Palast mit dem Kopf gegen eine Türkante geprallt und hatte sich am linken Auge und an der Nase verletzt.

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