Drei Trafiken, ein Modegeschäft und ein Handyshop zählten zu den "Kunden" des Serben. Bei seinem letzten Coup wurde der Verdächtige aber geschnappt.
Der mutmaßliche Täter ging immer gleich vor: Offenbar aus Geldnot drohte er bei den bei Überfällen am 26. und 27. April, am 8. Mai sowie am 13. Juni mit einer schwarzen Pistole und forderte in englischer Sprache Bargeld. Die Tatorte waren ein Modegeschäft (3. Bezirk) sowie drei Trafiken (3. und 5. Bezirk).
Sein letzter Coup am 16. Juni in der Erdbergstraße 132 wurde dem 26-Jährigen schließlich zum Verhängnis: Die Polizei Landstraße sowie die zur Sofortfahndung hinzugezogene Bereitschaftseinheit konnten den Verdächtigen auf der Flucht schnappen und festnehmen.
Diebstahl in Handy-Geschäft
Nach der Festnahme konnten Ermittler des Landeskriminalamtes dem mutmaßlichen Täter die drei weiteren Überfälle sowie einen Diebstahl am 21. Jänner in einem Handy-Geschäft im 15. Bezirk zuordnen.
Der 26-Jährige ist geständig und befindet sich in Untersuchungshaft. Sein Motiv: Geldnot. Laut Polizei wurden nach derzeitigem Ermittlungsstand bei den Raubüberfällen keine Personen verletzt. (cz)