40.000 Musikliebhaber pilgerten nach Schönbrunn

Der Wettergott ist gnädig geblieben. Nach dem verregneten Nachmittag blieb der Abend gerade rechtzeitig zum Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker trocken. 40.000 Musikliebhaber fanden den Weg in den Schönbrunner Schlossgarten und wurden mit den Klängen der Wiener Philharmoniker und dem Auftritt des Starpianisten Lang Lang sowie einem kleinen Feuerwerk belohnt.
. Nach dem verregneten Nachmittag blieb der Abend gerade rechtzeitig zum Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker trocken. 40.000 Musikliebhaber fanden den Weg in den Schönbrunner Schlossgarten und wurden mit den Klängen der Wiener Philharmoniker und dem Auftritt des Starpianisten Lang Lang sowie einem kleinen Feuerwerk belohnt.

Das Sommernachtskonzert in Schönbrunn ist auch im Jahr 2014 nicht ins Wasser gefallen - auch wenn das Wetter alles andere als sommerlich war. Rund 40.000 Musikbegeisterte aus aller Welt fanden den Weg zur Bühne im Schlosspark. Mit Regenschirmen und Ponchos trotzten sie den den Regengüssen am Nachmittag. Doch zur allgemeinen positiven Überraschung lockerte sich die Wolkendecke gegen Abend.

"Sind begnadete Regenmacher"

"Wir sind begnadete Regenmacher", zitierte Philharmoniker-Vorstand Clemens Hellsberg den Geschäftsführer Dieter Flury in seinen Eröffnungsworten. Der Besucherrekord von 140.000 blieb daher unangetastet. Immerhin kamen aber mehr Besucher als im letzten Jahr, als aufgrund des Regenwetters nur 15.000 Musikbegeisterte nach Schönbrunn pilgerten.

"Wir hoffen, dass wir Sie mit der Musik erwärmen können, wenn es schon das Wetter nicht kann", meinte Hellsberg, doch richtig einheizen konnte nach einem verhaltenen Beginn mit Berlioz und Liszt erst Pianist Lang Lang mit einer differenziert und innig musizierten Burleske für Orchester und Klavier in d-Moll von Richard Strauss, die man gerne unter akustischen Idealbedingungen indoor gehört hätte.

Das tat auch der Stimmung der Musikbegeisterten sichtlich gut. Den Rest besorgten die Wiener Philharmoniker die sich in Höchstform präsentierten. Auch Starpianist Lang Lang begeisterte die Zuschauer mit seiner Virutosität.

Dirigent: "Mir ist nicht kalt, ich habe ja Bewegung"

Mit dem Komponisten und Dirigenten Richard Strauss, dessen 150. Geburtstag am 11. Juni gefeiert wird, waren die Philharmoniker eng verbunden - daher gab es unter dem schwungvollen Dirigat von Christoph Eschenbach, der dank einer raffinierten Kameraeinstellung auf den Videowalls immer wieder überlebensgroß vor dem Schloss und den sich dahinter aufbauenden malerischen Wolkenstimmungen ins Bild gerückt wurde, auch "Till Eulenspiegels lustige Streiche, op. 28".

 Danach gab es als Zugaben, ebenfalls bereits Tradition beim Sommernachtskonzert, den Strauß-Walzer "Wiener Blut" und die "Furioso-Polka" samt Mini-Feuerwerk. Wer das Konzert verpasst hat, kann die CD (ab 13. Juni) bzw. DVD und Blu-ray (27. Juni) erwerben.

Konzert 2015 mit Zubin Mehta und Rudolf Buchbinder

Im kommenden Jahr dirigiert Zubin Mehta, als Solist ist Rudolf Buchbinder vorgesehen. Es darf mit Spannung erwartet werden, ob sich der Wetterfrosch endlich wieder einmal gnädig zeigt.

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