40-Jähriger betonierte Ungarin unter Kellerstiege ein

Nach der Festnahme eines 40-Jährigen, dem vorgeworfen wird, eine Ungarin (42) in seinem Haus in Sankt Sebastian nahe Mariazell getötet zu haben, haben Polizisten nun Teile einer Leiche freigelegt. Der Verdächtige ist teilgeständig, mit dem Mord will er aber nichts zu tun haben.

Nach der , dem vorgeworfen wird, eine Ungarin (42) in seinem Haus in Sankt Sebastian nahe Mariazell getötet zu haben, haben Polizisten nun Teile einer Leiche freigelegt. Der Verdächtige ist teilgeständig, mit dem Mord will er aber nichts zu tun haben.

Die gemeinsame Zusammenarbeit der ungarischen und österreichischen Behörden brachte die Ermittlungen ins Rollen. Zunächst ergab sich ein möglicher Zusammenhang zwischen dem 40-Jährigen und einer in Ungarn als vermisst gemeldeten Frau, die vermutlich als Prostituierte gearbeitet hat.

Da es den Anschein hatte, dass er die Vermisste möglicherweise als letzte Person gesehen hat und der Verdächtige zudem im Dezember 2016 seine eigene Entführung unter mysteriösen Umständen vorgetäuscht hatte - als Grund gab er die Sorge an, dass seine Tochter durch ungarische Täter entführt werde - entschied sich die Polizei, genauer nachzusehen.

Leichenspürhunde schlugen an

Am 13. März standen die Polizisten mit Leichenspürhunden vor der Haustür des Verdächtigen - der Aufwand war nicht umsonst. Die Hunde schlugen an, woraufhin die Beamten den 40-Jährigen damit konfrontierten. Der Mann gab schließlich zu, die Frau "in Panik" einbetoniert zu haben. Er habe sie allerdings bereits tot aufgefunden, behauptet der Verdächtige.

Beamte untersuchten das Haus und wurden unterhalb der Kellerstiege fündig. Dort hat der 40-Jährige die sterblichen Überreste einbetoniert. Die Leiche wurde in der Nacht teilweise freigelegt, teilte die Landespolizeidirektion Steiermark mit.

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