40 Mio. Euro Extra-Geld für die Unis

Im Dezember sollen die österreichischen Universitäten einen ersten Teil aus den bei der Regierungsklausur in Loipersdorf im vergangenen Jahr zugesagten Offensivmittel für Wissenschaft und Forschung erhalten.

Für heuer und im kommenden Jahr stehen den Unis 40 Mio. Euro aus diesem Topf zur Verfügung. Insgesamt haben 18 Universitäten 153 Projekte für den Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sowie für Verbesserungen in Massenfächern eingereicht. Eine Jury wählte 78 Projekte aus.

Die Universität Wien erhält aus dem Topf insgesamt zehn Mio. Euro. Unter anderem wird damit in Qualitätsverbesserungen bei der Studienwahl und am Studienbeginn in den Massenfächern investiert.

Hochschulmilliarde nicht vom Tisch

Für die nächste Periode der Leistungsvereinbarungen, die von 2013 bis 2015 läuft, wünscht sich Wissenschaftsminister Karl-Heinz Töchterle trotzdem eine Hochschulmilliarde. Er befinde sich diesbezüglich in Verhandlungen mit der Finanzministerin. Er sprach sich in Salzburg erneut für die Möglichkeit aus, dass die Universitäten autonom Studiengebühren einheben können sollten.

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