40 statt 20: Verdoppelte Assistenzstunden an den KiGas

Vizebürgermeister und Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr (Neos) verdoppelt Unterstützung für Kindergarten-Pädagogen.
Vizebürgermeister und Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr (Neos) verdoppelt Unterstützung für Kindergarten-Pädagogen.Tobias Steinmaurer / picturedesk.com
Die Stadt verdoppelt ab 2022 die Stunden von Assistenten in Wiens Kindergartengruppen. Pro Jahr stehen dafür 13 Mio. Euro bereit.

Im Regierungsprogramm der rot-pinken Fortschrittskoalition für Wien wurde vereinbart, dass sich die Rahmenbedingungen im elementarpädagogischen Bereich schrittweise wesentlich verbessern sollen. Nun gehen SPÖ und Neos in die Umsetzung dieses Plans: Nach der schon begonnenen Aufstockung der Sprachförderkräfte geht die Stadt nun den nächsten Schritt. Wie Vizebürgermeister und Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr (Neos) nun bekanntgab, wird die Anzahl der Assistenzstunden ab dem nächsten Kindergartenjahr von derzeit 20 auf 40 Wochenstunden pro Kindergartengruppe aufgestockt.

Die Stadt Wien – Kindergärten fördert im Rahmen des Modells "Beitragsfreier Kindergarten“ derzeit rund 730 (städtische und private) Kindergartengruppen bei insgesamt 430 Trägerorganisationen. In der Wiener Kindergartenverordnung (WKGVO) ist festgehalten, dass in einer Kindergartengruppe ein Kindergartenpädagoge im Ausmaß einer Vollbeschäftigung und eine Assistenzkraft mit einer Arbeitszeit von mindestens 20 Wochenstunden gesetzlich vorgeschrieben ist. Mit Start des nächsten Kindergartenjahres im September 2022 sollen sich die Rahmenbedingungen durch die nun angekündigte Verdopplung der Assistenzstunden wesentlich verbessern.

Assistenz soll Kindergartenpädagogen entlasten

Die Assistenzkräfte unterstützen die pädagogische Arbeit im Kindergarten, ihr Tätigkeitsbereich ist von vielen Nebenaufgaben geprägt. So kümmern sie sich etwa um die Vorbereitung und das Bereitstellen des Mittagessens sowie der Jause, viele Assistenten müssen nebenbei auch putzen. 

"Die Verdoppelung der Stunden von Assistentinnen und Assistenten im elementaren Bereich wird zu einer deutlichen Entlastung der Pädagoginnen und Pädagogen in den Kindergärten in Wien führen. Hier investiert die Stadt weitere 13 Millionen Euro jährlich, um die Rahmenbedingungen und damit Qualität in der für den Bildungsweg unserer Jüngsten so wichtigen ersten Bildungseinrichtung deutlich zu verbessern. Diese Verordnung betrifft sowohl städtische als auch private Kindergartengruppen und wird ein wesentlicher Schritt zur weiteren Anhebung der Betreuungsqualität an Wiener Kindergärten sein", betont Wiederkehr.

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