40-Tonnen-Schiff lief in der Donau auf Grund

Ein 40-Tonnen-Schiff einer Urlauberfamilie aus Belgien, das auf der Donau unterwegs war, hatte einen Motorausfall und war plötzlich manövrierunfähig.
Das Wasserfahrzeug lief schließlich auf einer Schotterbank bei Orth an der Donau (Gänserndorf) auf Grund. Der Besitzer verständigte die Schifffahrtsaufsicht, diese wiederum alarmierte die Freiwilligen Feuerwehren, um die Bergung durchführen zu können, informiert die Feuerwehr Orth über die spektakuläre Rettungsaktion.

"Boot in Notlage - auf Grund gelaufen", hatte die Alarmierung für die Feuerwehren gelautet. Wegen der eintretenden Dämmerung und des sinkenden Wasserstandes der Donau mussten sich die Einsatzkräfte mit der Bergung des Schiffes beeilen.

Mit Hilfe von Arbeitsbooten wurde eine 80 Meter lange Leine am Schiff angeschlagen. Gemeinsam mit dem Boot der Schifffahrtsaufsicht und den beiden Arbeitsbooten der Feuerwehr konnte die "Brava" wieder in tiefere Gewässer gezogen werden.

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Erschwerend war, dass das Schiff rund zehn Meter stromaufwärts einer Buhne (Steinwurf) zu liegen kam und deshalb bei der Bergung auf ein Abtreiben geachtet werden musste, um nicht weitere Beschädigungen hervorzurufen.

Eigner des Bootes ist eine belgische Familie, die sich auf einer Urlaubsreise befindet.

Der Einsatz belege wiederum die gute Zusammenarbeit der Feuerwehren mit der Schifffahrtsaufsicht, allen voran Strommeister Josef Ploiner. Im Einsatz waren das Arbeitsboot Marchegg mit fünf Mitgliedern, Arbeitsboot Eckartsau mit vier Mitgliedern und das Feuerwehr-Rettungsboot Orth mit fünf Kameraden, so die Feuerwehr Orth. (wes)

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