400 Euro Geldstrafe nach Unfall mit zwei Todesopfern

Bild: FF Sinabelkirchen
Tragisch ging 2014 ein Unfall im Bezirk Weiz aus: Ein 81-jähriger Pensionist verlor damals auf der nassen Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug, durchbrach eine Baustelle und lenkte sein Auto in einen Bach. Die Frau des 81-Jährigen und sein Schwager starben dabei, sein Bruder, seine Schwester unbd er selbst wurden verletzt. Am Mittwoch wurde dem Mann in Graz der Prozess gemacht.
"Ich bin eh schon gestraft genug, ich habe meine Frau verloren", gab der 81-Jährige laut "ORF Steiermark" vor Gericht an. Laut Rekonstruktion hatte er bei dem Unfall die Schilder einer Baustelle übersehen, rammte ein Absperrgitter und wurde im Fahrzeug in den Bach geschleudert. Da es zum Unfallzeitpunkt heftig regnete, war der Wagen mit 30 Stundenkilometern unterwegs. Trotzdem waren die Unfallfolgen verheerend.

Das nicht rechtskräftige Urteil wegen fahrlässiger Tötung lautete schließlich auf 400 Euro Geldstrafe, der 81-Jährige wollte sich drei Tage Bedenkzeit nehmen. Nun geraten aber auch noch die Verantwortlichen der Baustelle ins Visier der Staatsanwaltschaft. Ein Gutachten besagte, dass die Absperrung nicht ordnungsgemäß gewesen sei und die Baustelle mangelnd abgesichert war.

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