Fast 400 Flüchtlinge haben nach Angaben der Behörden die spanische Exklave Ceuta in Marokko gestürmt. Wie die örtliche Präfektur heute mitteilte, überwanden die Migranten am frühen Morgen an zwei Punkten den Grenzzaun. Dabei wurden zwei Grenzschützer und drei Flüchtlinge leicht verletzt.
Fast 400 Flüchtlinge haben nach Angaben der Behörden die spanische Exklave Ceuta in Marokko gestürmt. Wie die örtliche Präfektur heute mitteilte, überwanden die Migranten am frühen Morgen an zwei Punkten den Grenzzaun.
Die Grenzanlage besteht aus zwei je sechs Meter hohen Zäunen, die einzige EU-Außengrenze auf dem afrikanischen Kontinent schützen soll. Die Flüchtlinge stammten vor allem aus dem subsaharischen Afrika.
In dem Gebiet um die Exklave harren Zehntausende aus, die auf eine Gelegenheit warten, in die EU zu gelangen. Der Sturm auf die Exklave ist nicht der erste Vorfall dieser Art, im April stürmten Flüchtlinge zuletzt Ceuta.
Was mit den Menschen passiert, die es nun technisch gesehen geschafft haben, in die EU zu kommen, ist ungewiss. Im Zuge der Flüchtlingskrise wurde in Spanien ein Gesetz erlassen, dass es den Behörden erlaubt, Asylgesuche zu verweigern.
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