41 Mio. für Anti-Nazi-Bild von Max Beckmann

Weltrekord bei der Impressionisten-Auktion von Christie's am Dienstag. Max Beckmanns "Hölle der Vögel" wurde um fast 41 Millionen versteigert.

1937 kehrte der deutsche Expressionist Max Beckmann (1884-1950) Nazi-Deutschland den Rücken. In Amsterdam, der ersten Station seines Exils malte er ein Bild, das er erst "Land der Wahnsinningen" nannte. Erst als es 1938 in Paris vollendet war, bekam es den Namen "Hölle der Vögel". Die gequälten Gestalten sollen eine Kritik an den Nazis und den Zuständen in Deutschland sein.

Weltrekord für deutschen Expressionisten, Künstler-Höchstpreis

Das Gemälde überflügelte am Dienstagabend bei der Auktion in London alle anderen expressionistischen Kunstwerke Deutschlands. 36.005.000 Pfund (40.865.674 Euro) war das Gemälde einem Käufer, wahrscheinlich aus Asien, wert.

Auch für Beckmanns Bilder ist es ein neuer Höchstpreis. "Selbstbildnis mit Horn", das 2001 ebenfalls bei Christie's versteigert wurde, war mit 22,5 Millionen der bisher teuerste Beckmann.

Weitere Bestseller der Auktion:

Pablo Picassos "Femme écrivant (Marie-Thérèse)" wechselte um 34.885.000 Pfund (39.594.474 Euro) den Besitzer, Vincent van Goghs "Le moissonneur (d'après Millet)" um 24.245.000 Pfund (27.518.074 Euro).

(lam)

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