Nächster Rückschlag für Wolfsberg! Der WAC kassierte am Sonntag in der zehnten Runde der Bundesliga seine zweite Niederlage in Serie, verlor zu Gast bei der WSG Tirol mit 1:4. Der Europacup-Vertreter gerät damit im Rennen um die Meisterrunde immer mehr unter Bedrängnis. Mit einem Spiel weniger (Nachtrag gegen Sturm voraussichtlich 2021) beträgt der Rückstand auf die Wattener und Rang sechs nun vier Punkte. Beachtlich: Die WSG wäre sportlich abgestiegen, blieb nur wegen der Insolvenz von Mattersburg in der Bundesliga.
Drei Tage nach dem 1:0-Sieg bei ZSKA Moskau gab es zurück im Liga-Alltag ein böses Erwachen. Die Hausherren agierten in der ersten Halbzeit dominant und konnten ihre Überlegenheit zu einer 2:0-Pausenführung nützen. David Gugganig (26.) und Kelvin Yeboah (30.) trafen für Wattens.
WAC-Trainer Ferdinand Feldhofer machte ohne Worte deutlich, was er vom Auftritt seines Teams hielt. Zur Pause brachte er mit Luka Lochoshvili, Matthäus Taferner, Mario Leitgeb und Dario Vizinger gleich vier neue Spieler. Kai Lukas Stratznig, Eliel Peretz, Stefan Perić und Michael Liendlmussten vom Platz.
Die Gäste traten nach dem Seiten- und Vierfachwechsel besser auf, konnten ihrer Favoritenrolle aber auch in der zweiten Halbzeit nicht gerecht werden. Dejan Joveljic gelang in Minute 67 der Anschlusstreffer.
Der erhoffte Ausgleich blieb aus. Stattdessen meldete sich die WSG zurück. Joker Tobias Anselm entschied mit seinem 3:1 das Spiel (77.). Der 20-Jährige war nur zwei Minuten vor seinem Tor ins Spiel gekommen.
Weil Lochoshvili Yeboah auf dem Weg zum Tor zu Boden riss (82.), so eine klare Torchance verhinderte, mussten die Kärntner das Spiel mit zehn Mann beenden. Für Lochoshvili war es bereits die zweite Rote Karte der Saison.
Der ebenso eingewechselte Renny Smith erzielte in der Nachspielzeit sein Premierentor in der Bundesliga und sorgte damit für den Endstand (94.).
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