Niederösterreich

4.126 Einsätze für gelbe Engel aus Niederösterreich

Österreichweit gab es 19.253 Lufteinsätze, alleine die nö. ÖAMTC-Helikopter hoben 4.126 Mal ab.
03.01.2022, 14:05

Ob Verkehrsunfall, Herzversagen oder Corona-Notfallpatient:in – wenn es um jede Minute geht, machen die Crews der ÖAMTC-Flugrettung keinen Unterschied. Sie sorgen dafür, dass Patienten auf dem schnellsten Wege versorgt werden. Auch und besonders im Corona-Jahr 2021 war wieder Verlass auf sie.

Plus 24 %

In Niederösterreich wurden Christophorus 2 (1.599 Einsätze plus 30 durch das NEF), Christophorus 3 (1.500) und Christophorus 15 (997) zu insgesamt 4.126 Einsätzen alarmiert – dies sind um 24 Prozent mehr Alarmierungen als 2020. "Diese Einsatzdichte ist nur dank der hohen Professionalität und des großen Engagements der Crews möglich", zollt Reinhard Kraxner, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Respekt.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Der ITH, also C33, macht erst eine gesonderte Bilanz Ende Jänner.

Bei 2.959 sogenannten Primäreinsätzen brachten Christophorus 2, 3 und 15 Notarzt oder Notärztin sowie einen Flugretter zur schnellen Hilfe direkt an den Notfallort. Am häufigsten (49 Prozent aller Einsätze) wurden die drei Helikopter zu internistischen und neurologischen Notfällen gerufen. Unfälle in der Arbeit, im Haushalt, in der Schule oder in der Freizeit waren bei 14 Prozent der Einsätze Grund für die Alarmierung des Hubschraubers.

Verkehrsunfälle wiederum machten lediglich neun Prozent der Einsätze aus. 64 Personen mussten zum Teil unter schwierigsten Bedingungen mittels Taubergung aus unwegsamem Gelände gerettet werden. Hinzu kommen auch 436 Sekundäreinsätze, bei denen es sich um äußerst dringende Verlegungsflüge von Krankenhaus zu Krankenhaus handelt, um den Patient:innen eine spezielle Versorgung zu ermöglichen.

"Insgesamt hat die Einsatztätigkeit der ÖAMTC-Notarzthubschrauber 2021 wieder zugenommen", hält Kraxner fest. " Unsere 17 Hubschrauber flogen 19.253 Einsätze. Das sind elf Prozent mehr als im Jahr 2020." Möglich gemacht haben diese eindrucksvolle Bilanz die Piloten, Notärzt:innen und Flugretter:innen der ÖAMTC-Flugrettung. "Aber auch die perfekt abgestimmte Teamarbeit mit dem Roten Kreuz und der Bergrettung ist in Niederösterreich ein wesentlicher Garant für die qualifizierte Hilfe aus der Luft", bedankt sich Reinhard Kraxner bei den Partnerorganisationen.