42 Monate Haft für Intimbilder von Patientinnen

Bild: Fotolia / Symbolfoto
Ein Frauenarzt, der heimlich tausende Aufnahmen von seinen Patientinnen angefertigt hatte, ist am Montag zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

Ein deutscher Frauenarzt, der heimlich tausende Aufnahmen von seinen Patientinnen angefertigt hatte, ist am Montag zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

Der Gynäkologe aus Schifferstadt (Rheinland-Pfalz) habe in mehr als 1.400 Fällen den höchstpersönlichen Lebensbereich seiner Patientinnen verletzt, urteilte das Landgericht im pfälzischen Frankenthal. Zudem habe er sich in drei Fällen des sexuellen Missbrauchs unter Ausnutzung eines Beratungs- und Betreuungsverhältnisses schuldig gemacht.

Mit dem Urteil blieb das Gericht leicht unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die für vier Jahre Haft und ein Berufsverbot eingetreten war. Die Verteidigung hatte zwei Jahre Haft auf Bewährung verlangt, da der Arzt ein Geständnis abgelegt, den Patientinnen keine Schmerzen zugefügt und die Bilder nicht weiterverbreitet hätte.

Helferinnen entdeckten Fotos

Ins Rollen gekommen war der spektakuläre Fall durch zwei langjährige Arzthelferinnen, die nach der Entdeckung eindeutiger Fotos die Polizei eingeschaltet hatten.

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