43 Jobs betroffen – Bäckerei in NÖ ist insolvent

Niederösterreichische Bäckerei ist insolvent.
Niederösterreichische Bäckerei ist insolvent.Getty Images/iStockphoto (Symbol)
Die nö. Bäckerei Florian Hink ist insolvent, 43 Arbeitnehmer und 70 Gläubiger sind betroffen. Der Betrieb soll aber fortgeführt werden.

Die niederösterreichische Bäckerei Florian Hink ist insolvent. Am Landesgericht St. Pölten wurde am Mittwoch ein Sanierungsverfahren eröffnet. Von der Zahlungsunfähigkeit, die auf die Coronakrise zurückgeführt wird, sind Creditreform und KSV1870 zufolge 43 Arbeitnehmer und etwa 70 Gläubiger betroffen. Die Passiva liegen bei rund 2,5 Mio. Euro. Der Betrieb soll fortgeführt werden.

Mehrere Filialen in NÖ

Das 1986 gegründete und 2004 vom jetzigen Eigentümer übernommene Familienunternehmen hat sein Stammhaus in Wilhelmsburg (Bezirk St. Pölten). Außerdem werden sechs Filialen in St. Pölten, Lilienfeld und Traisen (Bezirk Lilienfeld) betrieben.

Corona-Krise traf Betrieb

Laut den Kreditschützern waren vor Ausbruch der Corona-Krise umfangreiche Investitionen in die Modernisierung des Betriebs getätigt worden. Das Unternehmen war sowohl direkt durch die Schließungen als auch indirekt als Zulieferer für die Gastronomie betroffen. Mit Auslaufen der Stundungen für Steuern und Abgaben sei es nicht möglich, die bestehenden Rückstände abzudecken.

Der Betrieb soll während des Insolvenzverfahrens fortgeführt und restrukturiert werden. Den Gläubigern wird eine Sanierungsplanquote von 20 Prozent angeboten, zahlbar innerhalb von zwei Jahren ab Annahme.

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