430.000 ING-Kunden müssen sich neue Bank suchen

ING-Österreich CEO Barbaros Uygun
ING-Österreich CEO Barbaros UygunING
Die ING Bank will sich in Österreich ab diesem Jahr ausschließlich auf Firmenkunden konzentrieren. Von 430.000 Privatkunden trennt man sich. 

Sagen wir einmal so: Die Überraschung ist Barbaros Uygun, CEO der ING in Österreich, gelungen: Die niederländische ING Bank gab gestern bekannt, sich noch heuer aus dem Privatkundengeschäft in Österreich zurückzuziehen. Sie will sich voll auf Firmenkunden konzentrieren. Als "relativ kleiner Akteur" sei man "in einem gesättigten Markt an Wachstumsgrenzen" gestoßen, begründet Uygun die Entscheidung.

Was das für die 550.000 Privatkunden heißt: Mit Juni trennt man sich von 430.000 reinen Sparern, die nur ein Sparkonto besitzen. Sie werden im April angeschrieben. Wie es mit den 120.000 Kreditnehmern, Girokonten- und Depot-Inhabern weitergeht, ist offen. Ein Verkauf der Sparte ist möglich.

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