44 Kilo Heroin - Drogenring in Wels ausgehoben

Großer Erfolg für Oberösterreichs Drogenfahnder: Die Beamten schnappten eine rund 25 Mann starke Bande, die große Mengen Heroin und Kokain verkaufte. Die Täter sollen auch illegale Kreditgeschäfte verwickelt sein.

In Wels wurde eine internationale Drogenbande gefasst. Etwa 25 Männer werden verdächtigt, 44 Kilogramm Heroin und 250 Gramm Kokain in Österreich, Deutschland, Tschechien und der Schweiz verkauft zu haben. Die Ware soll in präparierten Autos von Mazedonien nach Wels geschmuggelt worden sein.

Täter waren arbeitslos
13 Personen wurden bislang festgenommen, zehn weitere auf freiem Fuß angezeigt. Die Verdächtigen stammen aus dem ehemaligen Jugoslawien und warten zum Teil auf Asyl. Bandenboss soll ein 27-jähriger Arbeitsloser sein, der zudem zwei seiner Komplizen mit gefälschten Ausweisen ausgestattet haben soll.

Bei insgesamt zehn Hausdurchsuchungen wurde neben Suchtgift auch Munition für eine Faustfeuerwaffe sowie gefälschte Dokumente sichergestellt.

Brutaler Bandenboss
Der Bandenboss, sein Bruder und sein Cousin werden auch verdächtigt, einen illegalen Geldverleih betrieben zu haben. Dabei sollen sie 20 Prozent Zinsen verlangt haben, die sie bei Nichtzahlung mit Gewaltanwendung eingetrieben haben. Wie gefährlich die Bande ist, bewies der Boss bei seiner Festnahme. Der Mann verwüstete seine Gefängniszelle und attackierte einen Beamten mit einem Metallhocker.

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