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444 € Klima-Strafe – so teuer wird Fehler im Italien-Ur

Wer in einem Stau auf einer italienischen Straße trotz Gluthitze die Klimaanlage einschaltet, wird kräftig zur Kasse gebeten. Das ist der Grund.
Roman Palman
25.07.2023, 16:26
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Während der Norden Italiens von Unwettern mit Hagelbomben in Rekord-Größe von rund 20 Zentimetern Durchmesser verwüstet wird, herrscht im Süden seit Wochen brütende Hitze. In Palermo, Sizilien, wurde Montagnachmittag der bisherige Temperaturrekord pulverisiert. 47,0 Grad wurden am dortigen Observatorium gemessen.

Gerade Letzteres lässt die Klimaanlagen vielerorts heiß laufen – auch in den Autos. Doch hier sollten Urlauber ordentlich aufpassen, denn es drohen empfindliche Geldstrafen zwischen 223 Euro und 444 Euro. Das berichtet "Merkur.de".

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Artikel 157 Absatz 7 der italienischen Straßenverkehrsordnung regelt nämlich den Gebrauch von Klimaanlagen im Auto. Im April vergangenen Jahres wurden die Strafen sogar noch einmal verschärft.

Das wird vor allem in Stau-Situationen knifflig. Denn wenn da die Sonne aufs Autodach brennt, wird es im Inneren rasant unangenehm heiß. Doch da die Klimaanlage aufzudrehen, ist verboten. Im Gesetz heißt es wörtlich: "Es ist verboten, während das Fahrzeug geparkt ist, den Motor laufen zu lassen, um die Klimaanlage im Fahrzeug selbst am Laufen zu halten."

Hintergrund zur Klimaanlagen-Vorgabe sind Klimaschutzbedenken, denn ein laufender Motor stößt weiter CO2 aus. Gerade ältere Modelle sind da wenig sparsam. Deshalb muss in Italien der Zündschlüssel im Stand zurück auf Aus gedreht werden.

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