45-jähriger Mann wurde von eigenem Kampfhahn getötet

Ein Kampfhahn tötete seinen eigenen Besitzer.
Ein Kampfhahn tötete seinen eigenen Besitzer.Anupam Nath / AP / picturedesk.com
Im Zuge eines illegalen Hahnenkampfes wurde der 45-jährige Besitzer von seinem eigenen Hahn schwer verletzt und verblutete am Weg ins Krankenhaus.

Tierschützer würden jetzt wohl schreiben, dass die Mühlen des Karmas langsam mahlen aber sich irgendwann durchsetzen. Zumindest für einen Hahn kam es an diesem Tag nicht zu einem lebensgefährlichen Kampf mit seinen Artgenossen. Augenzeugen berichten, dass sich in Jagital (Indien) - dem Schauplatz eines illegalen Hahnenkampfes - ein Hahn von seinem Besitzer, der ihn schon auf die Arena vorbereitet und ihn mit zusätzlichen Klingen ausgestattet hatte, losreissen wollte und das "Herrchen" mit dem sieben Zentimeter langen Messer in der Leistengegend erwischte. Noch am Weg ins Krankhaus verblutete der Hahnbesitzer.

New Indian Express berichtete, dass der "tödliche" Hahn in Polizeigewahrsam genommen wurde und sogar auf einem Hühnerhof bewacht wird um ihm ein weiteres Lebens als Kampfhahn zu ersparen. Es wird gegen 15 Verdächtigte ermittelt, die den tierfeindlichen Kampf organisiert und sich daran beteiligt haben sollen. Anklagen wie "illegale Wetten", "Illegale Hahnenkämpfe" und aufgrund des Zwischenfalls sogar wegen "fahrlässiger Tötung" werden vorbereitet.

Leider sind trotz des Verbotes - ob jetzt durch Tierschutz oder durch Glücksspiel - Hahnenkämpfe in vielen Regionen nach wie vor an der Tagesordnung. Erlaubt in Südamerika, den Philippinen oder auf Bali zählt dieses grausame Spektakel nach wie vor zu einer populären Sportart und es werden oft fünfstellige Summen auf die diversen Hähne gewettet.

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