450.000 EVN-Kunden bekommen Gutschrift

Einigung im Streit VKI gegen EVN.
Einigung im Streit VKI gegen EVN.Bild: picturedesk.com
Im Streit zwischen dem VKI und der EVN gibt es eine Einigung: Mehrere Hunderttausend Kunden haben Anspruch auf eine Gutschrift – es geht um einen einstelligen Millionenbetrag.
Mehrere hunderttausend Kunden des niederösterreichischen Energieversorgers EVN bekommen nach einer Einigung des Unternehmens mit dem Verein für Konsumenteninformation (VKI) im Streit um eine Preiserhöhungsklausel eine Gutschrift im EVN-Bonusprogramm bzw. alternativ die kleinen Geldbeträge in bar zurück. In Summe geht es um einen einstelligen Millionen-Euro-Betrag, so die EVN am Donnerstag zur APA.

Insgesamt betrifft die Refundierung mehr als 450.000 EVN-Kunden, das ist gut die Hälfte der inländischen Energieabnehmer des börsennotierten Unternehmens. Laut Aussendung können betroffene Haushalte mit einem durchschnittlichen Energieverbrauch in der Regel mit einer Kompensation von jeweils 30 Euro für Strom und Gas rechnen. Die Kosten seien im Rahmen des Bonusprogramms in der Bilanz berücksichtigt, hieß es seitens des Versorgers auf Anfrage.

Vorangegangen ist ein mehrjähriger Rechtsstreit zwischen VKI und EVN, der 2019 beim Obersten Gerichtshof (OGH) landete. Der OGH erklärte im Herbst eine Preisanpassungsklausel der EVN Energievertrieb GmbH & Co KG für unzulässig, womit bei bestimmten Tarifen die Grundlage für vergangene Preiserhöhung wegfiel. Das habe die Standardtarife betroffen, erklärte die EVN dazu heute; ein größerer Teil der Kunden verfüge aber bereits über Floater- oder Garant-Tarife.

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