2.055 Gefängnisinsassen waren in den letzten 17 Monaten (bis 31. Mai 2021) im gelockerten Vollzug. 46 Insassen (25 Österreicher, 21 Nicht-Österreicher) kehrten jedoch nicht - wie vorgeschrieben - wieder in die Justizanstalt zurück. Sie nutzten einen Ausgang, unbeaufsichtigte Arbeit oder einen Arztbesuch zur Flucht.
Nach sieben Flüchtigen wird seit 1. Jänner 2020 aktuell gefahndet. Laut einer aktuellen Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage wurde bei 335 Strafgefangenen der gelockerte Vollzug aus verschiedenen Gründen widerrufen.
Laut FP-Sicherheitssprecher Christian Lausch wurden von 1. Jänner 2020 bis 31. Mai 2021 insgesamt 118 Insassen eine Strafunterbrechung gewährt. Der FP-Politiker kritisiert seit vielen Jahren den "Kuschelvollzug" in den heimischen Justizanstalten.