46-Jähriger drohte der Polizei mit Sprengstoffgürtel

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PolizeiautoBild: heute.at (Symbolfoto)
Ein einschlägig Vorbestrafter kündigte via Polizeinotruf an, in Pöchlarn einen Sprengstoffgürtel zur Detonation zu bringen.  

Ein einschlägig vorbestrafter 46-Jähriger, ein gebürtiger Tiroler, kündigte via Polizeinotruf an, in Pöchlarn (Bezirk Melk) einen Sprengstoffgurt zur Detonation zu bringen.  

Als Grund für diese Drohungen gab er an, dass er von der Polizei nicht ernst genommen werde und durch seine Drohungen nun endlich Gehör finden wolle. Im Zuge des Telefonates kündigte der 46-Jährige eine "gewaltige Detonation mit verheerender Wirkung" an und versuchte durch Angaben über seine angebliche militärische Spezialausbildung seiner Forderung Nachdruck zu verleihen.

Auch LVT mit Hinweisen beschäftigt

Er beschäftigte zuletzt schon über mehrere Wochen das Landesamt für Verfassungsschutz mit ständigen, nicht nachvollziehbaren und frei erfundenen Hinweisen auf mögliche anstehende Terroranschläge.

Mann am Donaulände festgenommen

Der 46-Jährige, der den örtlichen Beamten aus zahlreichen Amtshandlungen bekannt ist, konnte im Zuge einer sofortigen Fahndung durch die örtlichen Kräfte sowie durch zufällig anwesende Kräfte der eingeteilten Verkehrsschwerpunktkontrollen wenige Minuten nach Einleitung der Fahndung lokalisiert und im Bereich der Donaulände Pöchlarn festgenommen werden. Im Zuge der Festnahme bedrohte er noch zwei Polizeibeamte, indem er angab, er habe eine Bombe bei sich und müsse diese umgehend entschärfen, da diese sonst explodieren würde.

Kein Sprengstoff gefunden

Die Fahndung bzw. anschließende Festnahme und Suche nach angeblichem Sprengstoff erregte am 19. August enormes öffentliches Aufsehen, zumal der Donauradweg im Bereich des Festnahmeortes bis 21.30 Uhr teilweise gesperrt werden musste, bis das als „Bombenlager“ bezeichnete Fahrrad des Täters von den Beamten unter Mithilfe eines Sprengmittelhundes sowie eines Röntgengerätes untersucht werden konnte. Es konnten keine Sprengstoffe vorgefunden werden.

46-Jähriger stark alkoholisiert

Der Beschuldigte hatte zum Zeitpunkt der Festnahme 1,5 Promille. Der 46-Jährige wurde am nächsten Tag nach erfolgter Vernehmung über die Anordnung der Staatsanwaltschaft St. Pölten in die Justizanstalt eingeliefert und wird wegen des Verdachts der schweren Nötigung bzw. gefährlicher Drohung angezeigt.

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