49 Euro für Bestätigung: Bank ärgert Kunden

Bild: AKNÖ
Ein St. Pöltener brauchte für das AMS eine Kreditbestätigung und musste in seiner Hausbank für die nötige Unterschrift des Formulars 49 Euro berappen. Für die Arbeiterkammer NÖ ist das Abzocke.
Nach den Bankomatgebühren neuerlich Ärger um Spesen und Gebühren: Um das Arbeitslosengeld beim AMS beantragen zu können, musste ein St. Pöltener eine Kreditbestätigung vorweisen. Der 53-Jährige ging in seine Bank, der Formalakt war binnen Minuten erledigt.

Aber: Für die Unterschrift (das Formular gibt es beim AMS gratis!) verrechnete die Bank dem arbeitslosen Angestellten 49 Euro! Das Nepp-Opfer wandte sich sofort an die Arbeiterkammer NÖ. "Hier wird ein Stundensatz von 300 Euro verrechnet", kritisiert AKNÖ-Präsident Markus Wieser. Die AKNÖ will dem Mann helfen, fordert Änderungen bei Bank-Bearbeitungsgebühren.

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