Wer kennt es nicht: Der Wecker klingelt, aber der Körper will einfach nicht mitmachen. Besonders mit zunehmendem Alter fühlen sich viele Menschen morgens steif und unbeweglich. Das muss aber nicht sein - mit fünf einfachen Übungen, die du direkt im Bett machen kannst.
Die gute Nachricht: Du brauchst keine zusätzlichen Hilfsmittel und nur etwa fünf Minuten Zeit. Die Übungen helfen dabei, Sprunggelenke, Hüfte, Rücken und Gesäßmuskulatur zu mobilisieren.
Fünf einfache Morgenübungen gegen steife Gelenke hat chip.de zusammengestellt. Das Training beginnt auf dem Rücken liegend mit Fußkreisen: Die Fußspitzen zum Körper ziehen, dann wegstrecken und langsam in beide Richtungen kreisen lassen. 15 bis 20 Wiederholungen reichen aus.
Bei der zweiten Übung wandert eine Ferse langsam in Richtung Gesäß, bis das Knie gebeugt ist. Dann das Bein wieder strecken und die Seite wechseln. Acht bis zwölf Wiederholungen pro Bein sind ideal.
Für Hüfte, Gesäß und unteren Rücken eignet sich folgende Übung: Ein Knie mit beiden Händen vorsichtig zum Oberkörper ziehen und die Position 15 bis 20 Sekunden halten. Das andere Bein kann gestreckt bleiben oder aufgestellt werden.
Die vierte Übung sorgt für leichte Rotation: Beide Füße auf die Matratze stellen, Knie beugen. Dann die Knie langsam und kontrolliert nach links und rechts absinken lassen. Acht bis zwölf Wiederholungen genügen.
Zum Abschluss folgt das Beckenlifting: Beide Füße aufstellen, Rumpf und Gesäß leicht anspannen und das Becken anheben. Das aktiviert die Gesäßmuskulatur und die hinteren Oberschenkel. Acht bis zehn Wiederholungen reichen aus.
Oft ist morgendliche Steifheit übrigens das Ergebnis von zu wenig Bewegung in Kombination mit einer schwachen Rumpfmuskulatur. Regelmäßiges Training kann hier Abhilfe schaffen. Experten betonen: Gerade mit zunehmendem Alter ist eine starke Beinmuskulatur wichtig, da sich in den Beinen die größten Muskelgruppen befinden, die unser Körpergewicht tragen.