Queen schickt Harry & Meghan Geheimbotschaft vor Talk

Harry und Meghan im Interview bei Oprah Winfrey
Harry und Meghan im Interview bei Oprah WinfreyScreenshot Youtube
In der Nacht auf Montag werden die Ex-Royals ihr Schweigen brechen. Das Interview des Jahres hat seinen Preis – und seine Gewinnerinnen und Verlierer.

Es wurde lange und groß im Voraus angekündigt, in der Nacht zum Montag ist es nun soweit: Am (Garten-)Tisch mit Oprah Winfrey (67) werden Prinz Harry (36) und Herzogin Meghan (39) 90 Minuten lang aus dem Nähkästchen plaudern und endlich ihre Sicht der Dinge schildern.

Fast die ganze Welt wird zuschauen. Und das hat seinen Preis. Allein die Rechte zur Ausstrahlung des Interviews des Jahres liegen im siebenstelligen Bereich.

Wir zeigen, wer gross abkassiert und wer am Ende leer ausgehen wird:

1Was der Sender zahlt

Laut "Wall Street Journal" blättert CBS sieben bis neun Millionen Dollar – umgerechnet 5,9 bis 7,5 Millionen Euro – für die Übertragungsrechte hin. Es handelt sich um einen Deal zwischen dem US-Sender und Oprah Winfreys Produktionsfirma Harpo Productions, der die Lizenzvergabe an Medien auf der ganzen Welt miteinschließt.

In Großbritannien hat sich ITV die Rechte gesichert, in Österreich der ORF. Am Montag um 13.50 und 21.10 Uhr wird der Talk auf ORF 1 ausgestrahlt. "Heute"-Royal-Expertin Marion Nachtwey analysiert um 15.15 Uhr auf ORF 1. RTL (15 Uhr) und Vox (22.15 Uhr) zeigen das Interview ebenfalls. Wie viel dafür bezahlt wurde, ist nicht bekannt.

2Was eine Werbung kostet

Den stolzen Preis für die Ausstrahlung dürfte CBS auch dank der Werbung wieder amortisieren. Angeblich soll der Sender 325.000 Dollar – rund 275.000 Euro – für 30 Sekunden Werbeplatz verlangen. Das sei doppelt so viel wie der normale Preis für einen Primetime-Sendeplatz, heißt es.

Im Vergleich zu derselben Spotlänge während dem Superbowl ist das allerdings ein Schnäppchen: 30 Sekunden Werbung während der Football-Extravaganza kosteten Anfang Februar 5,5 Millionen Dollar.

3Was Harry und Meghan kassieren

Wer glaubt, die Hauptakteure des Interviews werden ebenfalls groß absahnen, irrt: Harry und Meghan bekommen keinen Cent, wie ein Sprecher des Paares dem 2Wall Street Journal" bestätigt. Ganz leer ausgehen werden sie trotzdem nicht: Endlich haben sie die Möglichkeit, ihr angekratztes Image aufzupolieren. Und das im Beisein einer der einflussreichsten Personen im weltweiten Medienbusiness. So soll für Talk-Legende Winfrey auch nur ein kleines, flüchtiges Treffen mit Meghan nötig gewesen sein, um eine Einladung zu ihrer Royal-Hochzeit 2018 zu bekommen. Seither gilt sie als eine der engsten Freundinnen und Beraterinnen des Sussex-Paares.

4Was Oprah Winfrey verdient

Eine große Gewinnerin ist sicherlich die Gastgeberin selbst: Ihre Produktionsfirma streicht nicht nur die sieben bis neun Millionen Dollar von CBS ein. Für die Talkshow-Legende ist es auch eine Genugtuung. Kurz vor der Hochzeit mit Harry hatte Oprah Meghan nämlich schon einmal ein Interviewangebot unterbreitet – Meghan hatte es aber abgelehnt, weil das "nicht der richtige Zeitpunkt" gewesen sei.

Wieso sich ihre Meinung geändert hat, sagt die Herzogin nun im Interview, wie ein Ausschnitt verrät: Abgesehen davon, dass es ihr damals gar nicht erlaubt gewesen wäre, ein solches Gespräch zu führen, fühle es sich jetzt sehr "befreiend" an, wieder für sich selbst sprechen zu können, sagt Meghan.

5Wer draufzahlt

Das zuletzt ohnedies schon angespannte Verhältnis der Queen zu ihrem einstigen Lieblingsenkel dürfte weiter leiden. Elizabeth II. wird den Winfrey-Talk selbst nicht im Fernsehen verfolgen, sich beim Frühstück allerdings über die Inhalte unterrichten lassen. In einer Audio-Ansprache am Sonntag adressierte sie eine versteckte Botschaft an den nach Übersee entschwundenen Harry: "Kontakt zu Familie und Freunden sind in der Corona-Krise wichtig", so die Queen. Die Notwendigkeit, mit anderen in Kontakt zu treten, werde nun wieder "stärker wertgeschätzt", hielt die Monarchin am Commonwealth-Day fest.

CBS strahlt das 90-minütige Interview am Montagmorgen um 2 Uhr österreichischer Zeit aus. In der "Heute"-App und auf Heute.at halten wir dich über alles Spannende dazu auf dem Laufenden.

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