So schützt du dich richtig

5 Sonnencreme-Mythen, die einfach nicht stimmen

Macht Sonnencreme Vitamin-D-Mangel? Sind UV-Filter krebserregend? Experten räumen mit den größten Irrtümern rund um Sonnenschutz auf.
Heute Life
31.07.2026, 09:33
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UV-Strahlung kann langfristig Pigmentflecken, Falten und Zellschäden verursachen. Sie gilt außerdem als einer der wichtigsten Risikofaktoren für Hautkrebs. Wer täglich LSF verwendet, schützt daher nicht nur sein Hautbild, sondern auch seine Gesundheit.

Rund um Sonnenschutz kursieren jedoch viele Halbwahrheiten. Dermatologen hören diese fünf Behauptungen besonders häufig - und erklären, was wirklich stimmt.

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Viele Menschen verzichten bewusst auf Sonnencreme, um ihre Vitamin-D-Produktion nicht zu beeinträchtigen. Die Wahrheit sieht anders aus, wie es bei Women's Health heißt: Studien zeigen, dass selbst bei regelmäßiger Anwendung von Sonnenschutz noch genügend UV-Strahlung durchdringt, um Vitamin D zu bilden.

Sind chemische Filter schädlich?

Chemische UV-Filter wurden in Studien im Blut nachgewiesen - das verunsichert viele. "Nachweisbar" bedeutet jedoch nicht automatisch "schädlich". Aktuell gibt es keine belastbaren Belege dafür, dass zugelassene chemische UV-Filter Krebs verursachen oder den Hormonhaushalt negativ beeinflussen.

Experten betonen: Die Risiken ungeschützter UV-Strahlung sind deutlich besser belegt als mögliche Risiken durch Sonnenschutzmittel. Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko langfristig - darauf sollte niemand leichtfertig setzen.

Mineralisch vs. chemisch: Was ist besser?

Mineralische Sonnencremes gelten als umweltfreundlicher - so eindeutig ist die Datenlage aber nicht. Neuere Erkenntnisse zeigen, dass beide Filtertypen den Großteil der UV-Strahlung absorbieren und in Wärme umwandeln.

Der Unterschied liegt eher darin, wie sich das Produkt anfühlt: ob es einen weißen Film hinterlässt, wie gut es sich verteilen lässt und wie die Haut es verträgt. Entscheidend ist nicht der Filtertyp, sondern dass du den Sonnenschutz regelmäßig verwendest.

Die richtige Menge macht den Unterschied

Für Gesicht und Hals gelten etwa zwei Fingerlängen Sonnencreme als Richtwert, für den gesamten Körper die Menge eines Schnapsglases. Wer alle zwei Stunden nachcremt - vor allem nach dem Schwimmen oder starkem Schwitzen - verbraucht deutlich mehr Produkt als gedacht.

Nachcremen verlängert die Schutzzeit zwar nicht, hält aber den ursprünglichen Schutz aufrecht. Die beste Sonnencreme nützt wenig, wenn sie im Badezimmerschrank liegen bleibt - genau darin sehen Hautärzte die größte Schwachstelle beim Sonnenschutz.

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