50 Euro Geldstrafe statt Terrorklage für Wiener in Dubai

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Ein Wiener Architekt saß mehr als zehn Wochen in Dubai (Arabische Emirate) fest, berichtete der "Kurier". Er hatte ein Gebäude fotografiert und wurde darufhin festgenommen. Befürchtet wurde, dass dem Mann, der die iranische Botschaft abgelichtet hatte, die Planung eines terroristischen Anschlags vorgeworfen wird. Nun kam er jedoch mit einer Geldstrafe von 50 Euro davon.
Ein Wiener Architekt saß mehr als zehn Wochen in Dubai (Arabische Emirate) fest, berichtete der "Kurier". Er hatte ein Gebäude fotografiert und wurde darufhin festgenommen. Befürchtet wurde, dass dem Mann, der die iranische Botschaft abgelichtet hatte, die Planung eines terroristischen Anschlags vorgeworfen wird. Nun kam er jedoch mit einer Geldstrafe von 50 Euro davon.

Der Mann hatte ein besonders interessantes Gebäude vor die Linse seiner Kamera bekommen und abgedrückt. Was der Wiener nicht wusste: Bei dem Haus handelte es sich um die iranische Botschaft. Da versteht die Polizei in den Arabischen Emiraten keinen Spaß. Wegen "Terrorverdachts" wurden ihm Pass und Fotoapparat abgenommen, der Wiener kam in Dubai für drei Tage in U-Haft.

Das Außenministerium versucht dem Architekten zu helfen, doch dem Mann wurde der Prozess gemacht. Im Vorfeld wurde befürchtet, der Richter werde das Foto als Absicht zur Planung eines Anschlages werten - was unweigerlich zu einer jahrelangen Haftstrafe geführt hätte. Das Gericht gab aber dem Wiener Recht, der erklärte, er hätte die Schilder der Botschaft nicht gesehen. Mit einer Geldstrafe von 50 Euro darf er das Land nun demnächst verlassen.
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