50 Flüchtlinge müssen aus Unterkunft ausziehen

Flüchtlinge in Greifenstein müssen ihre Koffer packen, das Heim wird renoviert. Stattdessen sollen im September minderjährige Schutzbedürftige einziehen.

Aufregung in Greifenstein bei St. Andrä-Wördern (Tulln): Bis heute, Montag, sollen alle 50 Flüchtlinge die Unterkunft der österreichischen Jungarbeiterbewegung (ÖJAB) verlassen haben. Die meisten werden nach Baden gebracht, Vizebürgermeisterin Ulli Fischer (Grüne) kritisiert die Umzugsmaßnahme: „Über Nacht haben die Flüchtlinge erfahren, dass sie aus ihrem Zuhause weg müssen."

Hintergrund: Das Haus in der Hauptstraße 2 soll saniert, dann ein Projekt für unbegleitete Minderjährige geschaffen werden. Laut „NÖN" könne im September mit der Belegung des Heims mit den jugendlichen Flüchtlingen begonnen werden.

Die Gemeinde fühlt sich von den Plänen des Landes überrumpelt. Fischer verärgert: „Diese Umsiedelungspolitik erfolgt auf Kosten von traumatisierten Menschen." (wes)

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