Salzburg

50-jähriger Mann stirbt im Schlaflabor von Uniklinikum

Ein Salzburger (50) wurde wegen einer Vorerkrankung ins Uniklinikum Salzburg eingeliefert. Kurz darauf verstarb er im Schlaflabor der Lungenheilkunde. 
23.06.2023, 11:58
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Am Freitag ließ das Salzburger Uniklinikum wissen, dass der 50-Jährige aus dem Salzburger Zentralraum wegen einer Vorerkrankung und des damit verbundenen hohen Gesundheitsrisikos von einem Facharzt ins Spital überwiesen worden war. Überraschenderweise kam es in weiterer Folge, während der diagnostischen Abklärung vor Ort, zu dem Todesfall.

Nun hat das Qualitäts-, Risiko- und Ethikmanagement des Spitals den Fall übernommen. Außerdem wurde routinemäßig Selbstanzeige bei der Staatsanwaltschaft Salzburg erstattet. "Wir werden auch intern alle Umstände erheben, die zu diesem Todesfall geführt haben, und unterstützen die Behörden voll bei der Aufklärung", wie Paul Sungler, Geschäftsführer der Salzburger Landeskliniken, betonte. Das Mitgefühl gelte der Familie des Patienten.

Überraschend ist der Fall vor allem deswegen, da der Schlaf von Patienten in Schlaflaboren üblicherweise in der Nacht überwacht, untersucht und analysiert wird. Um zu langsame Atmung oder Atemaussetzer feststellen zu können, werden verschiedene Parameter erhoben und die Sauerstoffsättigung im Blut gemessen. 

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