50 Millionen Euro Schaden durch Ernteausfälle in NÖ

Bild: imago stock & people
Hitze und schlechte Niederschlagsverteilung forderten diesen Sommer ihren Tribut. Es sind Ernteausfälle zu beklagen.

Weiteres Leiden der Bauern durch den Klimawandel: Der Sommer – insbesondere der Juni – war überdurchschnittlich heiß, es kam zu ungünstiger Niederschlagsverteilung, sprich: Zu wenig Regen, in einer Zeit, in der man Regen gebraucht hätte.

Das betrifft vor allem die Bauern. 50 Millionen Euro beträgt der Schaden durch Trockenheit und Dürre allein in Niederösterreich, wie die Österreichische Hagelversicherung jetzt bekanntgab. Das ist ein Drittel des Gesamtschadens im Bundesgebiet.

Grünland und Mais in Mitleidenschaft gezogen

"Während das Wintergetreide trotz eines überdurchschnittlich warmen und vor allem im Norden niederschlagsarmen April – aber einem kühlen und regnerischen Mai – glimpflich davongekommen ist, haben mangelnder Niederschlag und die hohen Temperaturen in den Sommermonaten vielerorts das Grünland und den Mais in Mitleidenschaft gezogen", heißt es in einer Aussendung.

Immer mehr Bauern sichern sich doppelt und dreifach ab. "Über 70 Prozent der Agrarflächen sind mittlerweile gegen Hagel, Dürre, Überschwemmung, Frost etc. versichert", sagt Kurt Weinberger, Vorstandsvorsitzender der Hagelversicherung.

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