52 Gebäude durchsucht

500 Beamte bei Razzia gegen islamistische Einrichtungen

In Deutschland kam es am Donnerstag zu mehreren Razzien gegen islamische Einrichtungen. Es steht der Verdacht der Hisbollah-Unterstützung im Raum. 

Michael Rauhofer-Redl
500 Beamte bei Razzia gegen islamistische Einrichtungen
Beaamte des Sondereinsatzkommandos (SEK) bereiten sich auf einen Zugriff vor. Archivbild.
Jonas Walzberg / dpa / picturedesk.com

Groß-Razzia in Deutschland! Am Donnerstagmorgen schritt die Polizei in gleich sieben Bundesländern (von 16, Anm.) gegen islamische Einrichtungen ein. Betroffen war das Islamische Zentrum Hamburg (IZH) und fünf mögliche Teilorganisationen. Wie das Bundesinnenministerium in Berlin nun mitteilte, wurden insgesamt 54 Objekte in Hamburg, Niedersachsen, Hessen, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin und Nordrhein-Westfalen durchsucht.

Verdacht der Hisbollah-Unterstützung

Offenbar gehen die Sicherheitsbehörden unter anderem dem Verdacht nach, dass das IZH die in Deutschland verbotene Terrormiliz Hisbollah und deren Aktivitäten unterstützt. Laut Angaben der deutschen "Bild" standen mehr als 500 Polizisten und Mitarbeiter des Staatsschutzes bei den Zugriffen, die sich um 6.00 Uhr zugetragen haben sollen, im Einsatz. 

Wegen eines Ermittlungsverfahrens gemäß Vereinsgesetz sollen Beweise sichergestellt sowie Vereinsvermögen beschlagnahmt werden. Den größten Zugriff gab es "Bild"-Informationen zufolge in Hamburg, wo allein über 200 Beamte insgesamt 32 Objekte durchsuchten. Die zuständige deutsche Innenministerin Nancy Faeser (SPD) erklärte, dass fas IHZ seit längerer Zeit von deutschen Verfassungsschutz beobachtet und als islamistisch eingestuft werde.

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