Gegen 04.30 Uhr ging am Sonntagmorgen ein verzweifelter Notruf bei der Rettungsleitstelle in Montabaur (Deutschland) ein. Eine Familie aus Österreich war in Salzburg im Westerwald gestrandet. Aufgrund eines Fehlers bei der Eingabe ins Navi fuhr die Familie rund fünf Stunden in die falsche Richtung und landete in einem 216-Seelen-Dorf in Deutschland. Die Urlauber wollten eigentlich mit einem Zwischenstopp im österreichischen Salzburg weiter nach Zagreb in Kroatien reisen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.
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Die Familie soll in Oberösterreich an der Grenze zu Passau leben und wollte von dort aus über Salzburg in den Süden fahren. In dem namensgleichen Ort im Westerwald musste sie jedoch am frühen Sonntagmorgen die Polizei um Hilfe bitten. "Durch eine Fehleingabe in das Navigationsgerät stellte man nun erst nach zirka fünf bis sechs Stunden Fahrt und mehr als 500 Kilometern Umweg fest, dass man scheinbar doch nicht mehr in Österreich war, sondern im namensgleichen Salzburg im tiefsten Westerwald ...", erklärte die deutsche Polizei gegenüber der "Bild".
Durch die Hilfe der Beamten konnte die Familie dann die richtige Route im Navi finden und machte sich auf den Weg in Richtung Kroatien. Der Fehler kostete die Oberösterreicher rund zehn Stunden. Ob sie am selben Tag noch weiter nach Kroatien fuhren, ist nicht bekannt.