Umweltbundesamt zieht nach Klosterneuburg

Bundesminister Andrä Rupprechter, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und der Bürgermeister von Klosterneuburg, Stefan Schmuckenschlager, präsentieren ihre Ideen zur Dezentralisierung von Arbeitsplätzen.
Bundesminister Andrä Rupprechter, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und der Bürgermeister von Klosterneuburg, Stefan Schmuckenschlager, präsentieren ihre Ideen zur Dezentralisierung von Arbeitsplätzen.Bild: Heute/Ros
Durch Dezentralisierung sollen neue Arbeitsplätze in den Bundesländern geschaffen werden. Der erste Coup: Die Umweltbehörde kommt ins Wiener Umland.
Digitalisierung und moderne Technologie machen es leichter, die Stadt-Land-Schere zu schließen. Und dies schafft auch die Möglichkeit, Bundesdienststellen von Wien in die Bundesländer zu bringen und somit auch dort qualitative Arbeitsplätze und mehr Lebensqualität zu schaffen.

Land NÖ zeigt Tatendrang

Davon sind Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bundesminister Andrä Rupprechter und der Bürgermeister von Klosterneuburg, Stefan Schmuckenschlager (alle VP), überzeugt und präsentierten jetzt im Rahmen einer Pressekonferenz in St.Pölten ihre Ideen zur Dezentralisierung von Arbeitsplätzen.

Der erste große Coup: Das Umweltbundesamt übersiedelt nach Klosterneuburg. Wie berichtet, setzte Stadtchef Stefan Schmuckenschlager alles daran, die Bundesbehörde in seine Babenbergerstadt zu holen.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die 500 Mitarbeiter ziehen also nach Klosterneuburg um. Investiert werden dafür 46,5 Millionen Euro, zwölf Millionen davon übernimmt das Land NÖ.

Klosterneuburg im Aufschwung

Schmuckenschlager zeigt sich euphorisch: "2013 ist der letzte Soldat aus der Stadt abgezogen und mit dem Ende von 'Baumax' ist auch einer der größten Arbeitgeber hier verschwunden. Durch die 500 Arbeitsplätze schaffen wir eine Trendumkehr und beleben die Stadt neu."

Die Verlagerung des Umweltbundesamtes sei aber nur der erste Schritt. In den kommenden zehn Jahren sollen zehn Prozent – also 3.500 Arbeitsplätze – der Bundesbehörden in die Bundesländer verlagert werden.

(Ros)

Nav-AccountCreated with Sketch. Ros TimeCreated with Sketch.| Akt:
KlosterneuburgNewsNiederösterreichArbeitGesellschaftPolitik

ThemaCreated with Sketch.Mehr zum Thema