500.000-€-Drogen-Plantage in Wiener Lagerhallen entdeckt

In einer Lagerhalle in Wien-Donaustadt stellten Polizisten eine Indoor-Aufzuchtanlage mit 200 Marihuana-Pflanzen im Wert von rund 500.000 Euro sicher.

Nach intensiven und akribischen Ermittlungen der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) gelang ein erneuter Schlag gegen den internationalen Suchtmittelhandel. Den Polizisten gelang es im Wiener Stadtgebiet insgesamt

➤ vier Tatverdächtige festzunehmen sowie

➤ rund 110 Kilogramm Marihuana und

➤ rund 7.700 Euro Bargeld

sicherzustellen. Der Straßenverkaufswert der sichergestellten Suchtmittel liegt bei rund einer halben Million.

Die Ermittlungen der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) begannen mit einem anonymen Hinweis. Es erfolgte ein Zugriff in Wien-Ottakring, bei dem die Polizisten einen 44-jährigen Tatverdächtigen festnahmen. Bei einer Durchsuchung konnten die Ermittler bereits größere Menge Marihuana sowie einen Schlüssel für eine Lagerhalle sicherstellen.

Auf frischer Tat ertappt

Bei der anschließenden Durchsuchung der Lagerhalle in Wien-Donaustadt konnte eine Indoor-Aufzuchtanlage mit rund 200 Marihuana-Pflanzen aufgefunden werden. Aufgrund weiterer Ermittlungen konnte eine zweite mögliche Indoor-Aufzuchtanlage in Wien-Liesing lokalisiert werden. Die Polizisten stellten über 1.000 Marihuana-Pflanzen sicher.

Zudem wurden drei mutmaßliche Täter (27, 52 und 60 Jahre) vor Ort festgenommen, wobei der 52-Jährige gerade mit der Abernte der Suchtmittel beschäftigt war. Die vier serbischen Staatsangehörigen wurden in eine Justizanstalt gebracht, so die Polizei Wien.

Sie wurden neben des Verdachtes des Suchtmittelhandels auch wegen des Verdachtes der Entziehung von Energie angezeigt. Bei der Indoor-Aufzuchtanlage wurde der Schaden mit rund 12.000 Euro beziffert.

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