Die 51-Jährige aus dem Bezirk Melk dachte sich nichts dabei, als sie eine harmlose Freundschaftsanfrage auf einer Internet-Plattform erhielt. Die Frau freute sich über die Ablenkung und den regen Chatverkehr. Doch dann zog das vermeintlich nette Gegenüber die Mitleidkarte heraus.
Er gaukelte der Frau vor, dass er diverse Zahlungen zu tätigen hätte und sich diese nicht leisten könne. Er schickte ihr auch eine Kopie seines englischen Reisepasses lautend auf Jeffrey Schlager. Die 51-Jährige, die selbst in einer schweren Krise steckt, überwies ihm gutgläubig mehrere hundert Euro.
Weitere Chats gab es dann via WhatsApp. Als er ihr mitteilte, dass er nach Deutschland kommen würde und sie sich zusammen ein Haus kaufen sollten, war für die 51-Jährige Schluss. Sie erstattete Anzeige bei der Polizei.