51-Jähriger bedrohte Schwarzkappler mit Messer

Bild: Sabine Hertel
"Schaffner sei, des woar amoi wos", sang schon Wolfgang Ambros. Schwarzkappler beziehungsweise "Fahrscheinkontrolleur" zu sein kann allerdings gefährlich sein. Am Montag musste ein Kontrolleur einen flüchtenden Schwarzfahrer nicht nur verfolgen, sondern wurde von ihm auch noch mit einem Messer bedroht.
"Schaffner sei, des woar amoi wos", sang schon Wolfgang Ambros. Schwarzkappler beziehungsweise "Fahrscheinkontrolleur" zu sein kann allerdings gefährlich sein. Am Montag musste ein Kontrolleur einen flüchtenden Schwarzfahrer nicht nur verfolgen, sondern wurde von ihm auch noch mit einem Messer bedroht.

Gegen 13.45 Uhr wurde in der U3 Station Schweglerstraße kontrolliert. Auch einen 51-Jährigen fragten die Wiener Linien-Angestellten nach einem Fahrschein. Doch anstatt seine Karte herzuzeigen, versetzte der Mann dem Kontrolleur einen ordentlichen Rempler und haute ab.

Eingeholt: Schwarzfahrer zückte Messer

Der Kontrolleur, selbst flink zu Fuß, nahm die Verfolgung auf. Bei der Stättermayergasse, einige Blocks von der Station entfernt, holte er den Übeltäter ein. Anstatt sich geschlagen zu geben, zückte der Flüchtende aber ein Klappmesser und führte laut Polizei "mehrmals Stichbewegungen in Richtung seines Verfolgers aus".
Cops stellten Messer-Mann in Geschäft

Der Schwarzkappler ließ den Schwarzfahrer daraufhin gehen, verständigte aber die Polizei. Der Messer-Mann betrat ein nahe gelegenes Geschäft und wollte dort seine Waffe loswerden. Er versteckte sein Messer in einem Regal zwischen den Waren, kam aber nicht mehr aus dem Shop heraus. Denn schon Augenblicke später kamen die Beamten an, um den Messer-Mann zu schnappen.

Die Waffe wurde schnell aufgespürt und sichergestellt. Für den Schwarzfahrer endete seine törichte Tat statt mit einer Strafe fürs Schwarzfahren mit Haft.
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