516 Blutkonserven im AKH verschwunden

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Die gute Nachricht zuerst: Im Wiener AKH wurde der Verbrauch von Blutkonserven optimiert, stellt der Rechnungshof in einem aktuellen Bericht fest.

wurde der Verbrauch von Blutkonserven optimiert, stellt der Rechnungshof in einem aktuellen Bericht fest.

2012 konnten die Ausgaben gegenüber 2009 so um 156.000 Euro gesenkt werden – obwohl der Blut-Preis um 8,4 Prozent gestiegen ist. Die schlechte Nachricht: In Österreichs größtem Krankenhaus treiben offenbar Vampire ihr Unwesen: 2012 verschwanden 516 Blutkonserven spurlos.

Das entspricht 1,6 Prozent der insgesamt 32.689 ausgegebenen Transfusionen. Eine etwas weniger gruselige Erklärung für den Blut-Schwund liefert der Bericht ein paar Seiten weiter: Das dringend erforderliche EDV-System für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin fehle weiterhin.

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