Sein Debüt im Weltcup feierte Noriaki Kasai 1988. Kaum ein Aktiver war zu diesem Zeitpunkt überhaupt schon auf der Welt. Japans Skisprung-Routinier denkt dennoch nicht an den Ruhestand. Der "Schanzen-Opa" stellte jüngst unter Beweis, dass mit ihm auch mit 52 Jahren noch zu rechnen ist.
Bei den japanischen Meisterschaften in Hakuba wurde Kasai mit Sätzen auf 136,5 und 131,5 Meter Vierter und schrammte damit hauchdünn an einem Platz im Weltcup-Aufgebot seines Heimatlandes vorbei.
Kasai zeigte sich über das knapp verpasste Weltcup-Ticket tief enttäuscht: "Ich wollte wirklich im Weltcup starten, aber ich kann es nicht ändern. Es macht so viel Spaß, wenn man so springen kann."
Schier unglaublich: Der Routinier träumt sogar von einer weiteren Olympia-Teilnahme. Die nächsten Winterspiele finden erst 2026 in Cortina statt.
So sagt Kasai: "Ich hoffe, ich kann meine Entwicklung bis zu den Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen weiter fortsetzen. Im Continental Cup werde ich auf jeden Fall weiter alles geben."
Mit 17 Weltcupsiegen, drei Olympia-Medaillen (2x Silber, 1x Bronze) und sieben Mal WM-Edelmetall (2x Silber, 5x Bronze) über mehrere Jahrzehnte verteilt zählt der sympathische Mann aus Shimokawa zu den bekanntesten Namen im Skisprung-Zirkus.