Über 40 Cent Ersparnis beim Liter Benzin, mehr als 50 Cent beim Diesel: In der Gemeinde Šentilj an der slowenisch-österreichischen Grenze standen am Samstag gegen 9 Uhr unzählige Autofahrer an einer Tankstelle Schlange. Die Spritpreise sind vor Ort um rund einen halben Euro pro Liter billiger – ein Grazer wartete ebenfalls geduldig auf seinen Billig-Sprit.
"Heute"-Leser Gerald aus Graz fuhr am Samstag bewusst nach Slowenien: Statt an den heimischen Zapfsäulen mittlerweile über zwei Euro für den Liter Diesel zu brennen, kostet derselbe Sprit bis am Montag nur sensationelle 1,526 Euro.
Im Vergleich dazu kostet der billigste Dieselsprit laut "Heute"-Spritrechner in seiner Heimatstadt unfassbare 2,069 Euro – ein Unterschied von 54 Cent pro Liter!
Vor den Zapfsäulen der slowenischen Tankstelle wurden Autofahrer auch auf Deutsch darauf hingewiesen, dass Kunden aufgrund der hohen Nachfrage derzeit nur 30 Liter tanken können. Nichtsdestotrotz war der Andrang riesig, wie ein Leserreporter-Video zeigt.
"Ich habe so etwas noch nie erlebt", erklärt Leser Gerald gegenüber "Heute". Der Grazer tankte Benzin und sparte am frühen Samstag 41 Cent pro Liter.
Den Weg von rund 50 Kilometern bis in die slowenische Gemeinde nahm Gerald gerne auf sich, denn: Neben Ersparnissen beim Sprit ist der Lebensmitteleinkauf vor Ort auch "um etwa 30 Prozent billiger". "Das zahlt sich aus", so Gerald im "Heute"-Talk.