55 Entlassungen: Jetzt revoltieren die Arsenal-Kicker

Die hochbezahlten Arsenal-Stars wollen 55 Entlassungen nicht einfach hinnehmen.
Die hochbezahlten Arsenal-Stars wollen 55 Entlassungen nicht einfach hinnehmen.Imago Images
Die Meldung hat für einen Aufschrei im englischen Fußball gesorgt: Arsenal streicht 55 Stellen. Das wollen die Profi-Kicker nicht hinnehmen. 

Die "Gunners" hatten am Mittwoch mitgeteilt, 55 Mitarbeiter entlassen zu wollen, dies mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie begründet. Auch in den nächsten Jahren sei mit sinkenden Einnahmen zu rechnen, deshalb sei es klar, "dass wir unsere Ausgaben weiter senken müssen, damit wir nachhaltig und verantwortlich arbeiten", erklärte der Verein in einer Stellungnahme. Denn in das Team will der Londoner Traditionsklub weiterhin investieren. 

Nun steigen allerdings die Spieler auf die Barrikaden, wollen die 55 Entlassungen nicht hinnehmen. Einem Bericht des "Athletic" zufolge fühlen sich die Star-Fußballer vom Verein verraten, schließlich verzichten sie bereits seit April auf 12,5 Prozent ihrer Gehälter, um die Jobs der Klub-Angestellten zu retten. 

Allerdings haben sich nicht alle Kicker dem freiwilligen Lohnverzicht angeschlossen. Drei Spieler, darunter Topverdiener Mesut Özil mit einer Wochengage von umgerechnet 390.000 Euro, sollen sich geweigert haben, auf Teile ihres Gehalts zu verzichten. 

Doch auch die anderen Profis belasten das Arsenal-Budget. Schließlich wurde nun eine Prämie fällig, die mit dem Lohnverzicht vereinbart worden war, sollten es die "Gunners" noch in den Europacup schaffen. So holten sich die Fußballprofis einen Teil ihres verzichteten Gehaltsteils wieder zurück. 

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