55 Schulen erhalten Unterstützung der "Joboffensive 50plus"

In Wiener Schulen soll administratives Personal aushelfen. Die ersten Bewerber der Joboffensive 50plus starten im November.
In Wiener Schulen soll administratives Personal aushelfen. Die ersten Bewerber der Joboffensive 50plus starten im November.Bild: iStock
An 55 Schulen in Wien helfen ab November die ersten Mitarbeiter der Joboffensive 50 plus aus.
Im September kündigte die Stadt das Beschäftigungsprogramm für arbeitslose Menschen über 50 Jahre an. Im November starten die ersten Mitarbeiter dieses Programms in 55 Schulen. Sie sollen das Lehrpersonal unterstützen und administrative Tätigkeiten abnehmen. Die Stadt hat diese Initiative für Arbeitslose über 50 Jahre nach Abschaffung der "Aktion 20.000" durch die Bundesregierung ins Leben gerufen.

Administrativer Aufwand soll reduziert werden



"Uns ist es wichtig, dass sich die Direktoren auf ihre pädagogische Leitung konzentrieren können", betonen Bürgermeister Michael Ludwig (SP) und Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky (SP). "Deshalb setzen wir zusätzliches Personal für die Unterstützung bei der Verwaltungsarbeit ein!" Die neuen Mitarbeiter werden an 38 Schulen im Einsatz sein und konnten über die "Joboffensive 50plus" vorrangig an allgemein bildenden Pflichtschulen mit der größten Anzahl an Schüler gewonnen werden. Schon bisher hatten 17 Schulstandorte administrative Unterstützung, mit den zusätzlichen Posten sind es nun 55 Schulen.

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"Die Aktion läuft zunächst für 12 Monate, aber wir haben die Absicht, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich bewähren, auch weiter zu beschäftigen", so Jürgen Czernohorszky. "Insgesamt gelingen uns mit dieser Initiative gleich mehrere wichtige Dinge: Wir entlasten die Direktionen, bieten aber auch älteren ArbeitnehmerInnen neue berufliche Perspektiven!" Die Wiener "Joboffensive" läuft bis Ende 2020. Die Kosten übernimmt zu zwei Dritteln das AMS, das restliche Drittel stellt die Stadt über den Wiener Arbeitnehmerförderungsfonds (waff) zur Verfügung.



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