Wegen schweren, gewerbsmäßigen Betruges musste ein 56-jähriger Familienvater aus dem südlichen Niederösterreich am Montag in Wiener Neustadt auf die Anklagebank. Der mehrfach vorbestrafte Niederösterreicher hatte laut Anklage von Anfang 2018 bis Anfang 2020 rund 32.000 Euro an Mieteinnahmen und nebenbei Notstandshilfe kassiert. Doch die Nebeneinkünfte meldete er niemals dem AMS.
Der seit 30 Jahren in Österreich lebende 56-Jährige ließ vor Gericht via Dolmetscher ausrichten, dass er derzeit im Privatkonkurs sei. Der Schaden wurde bis dato noch nicht gutgemacht.
Der Angeklagte verantwortete sich schließlich geständig. Der Richter verurteilte den vierfach Vorbestraften schließlich zu zwölf Monaten teilbedingter Haftstrafe. Davon muss der 56-Jährige ein Monat absitzen. Das Urteil ist allerdings nicht rechtskräftig.