Es war ein wochenlanges Bangen und Hoffen für Helga Huber und ihre Familie: 57 Tage lag die Patientin wegen einer Covid-19-Erkrankung auf der Intensivstation des Landesklinikums Gmünd.
Eine für dieses Virus typische Lungenentzündung hatte sich so massiv verschlechtert, dass ein Lungenversagen drohte und sie in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt und invasiv, also mittels eines Beatmungsgerätes, künstlich beatmet werden musste.
Doch erfreulicherweise erholte sich Helga Huber in den folgenden Wochen. Die Unterstützung durch die Beatmungsmaschine wurde schrittweise reduziert, am ersten Weihnachtsfeiertag 2020 konnte sie auf die Normalstation verlegt und Anfang Jänner schließlich nach Hause entlassen werden.
Sichtlich gut erholt stattete Frau Huber, die Ende des vorigen Jahres die schwere Erkrankung durchgemacht hatte, vor Kurzem gemeinsam mit ihrem Gatten dem Landesklinikum Gmünd einen Besuch ab, überraschte das Team der Intensivabteilung mit einer Torte und bedankte sich für die "hervorragende medizinische und pflegerische Betreuung während ihrer schweren Erkrankung", wie das Spital jetzt mitteilte.
„Wir freuen uns sehr, dass der Krankheitsverlauf von Frau Huber derart positiv verlaufen ist und sie nun ihr Leben wieder in Gesundheit genießen kann. Für unsere Arbeit sind solche Erlebnisse bedeutende Einschnitte, die uns motivieren und in unserer Gewissheit bestärken, dass es sich in jedem Fall lohnt zu kämpfen“, meinen der Ärztliche Standortleiter Primar Michael Böhm und Pflegestandortleiterin Herta Weissensteiner.